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05.02.2018

Alles über das Datenvolumen

Wer mit seinem Tablet oder Laptop auch unterwegs mobil im Internet surfen möchte, braucht einen Datentarif. Dieser ist mit einem bestimmten Datenvolumen bestückt – das kann von 500 Megabyte (MB) bis hin zu 15 Gigabyte (GB) reichen. Doch worum handelt es sich bei dem Datenvolumen überhaupt? Und was passiert, wenn es aufgebraucht ist? Diese und andere Fragen klärt dieser Artikel.

Was ist Datenvolumen?

Datenvolumen entsteht, wenn man im Mobilfunknetz surft – entweder mit dem Smartphone oder dem Tablet oder Laptop. Wenn man eine Seite im Internet aufruft, verbraucht man ebenso Datenvolumen wie beim Versand einer E-Mail oder beim Streamen von Musik und Videos. Die Höhe des verbrauchten Datenvolumens hängt dabei von der Anwendung ab.

 

Kurzum: Datenvolumen wird immer verbraucht, wenn man etwas aus dem Internet herunterlädt (Download), sei es ein Text, ein Bild oder ein Film. Dazu zählen auch Werbebanner oder Navigationselemente.

 

Aber: Man verbraucht auch Datenvolumen, wenn man selbst etwas hochlädt (Upload). Das kann zum Beispiel ein Post oder Bild auf Facebook oder ein Video auf Youtube sein. Je nach Dateigröße und Umfang des Textes fällt dementsprechend viel Datenvolumen an.

 

Warum wird das Datenvolumen begrenzt?

Wer sich einen Datentarif bucht, hat immer nur eine bestimmte Menge an Datenvolumen zur Verfügung. Der Grund dafür liegt in der Mobilfunktechnik. Denn die genutzten Standards wie UMTS, HSPA oder LTE sind jeweils ein sogenanntes Shared Medium. Das heißt: Die zur Verfügung gestellten maximalen Datenraten müssen sich mehrere Nutzer teilen. Bietet also beispielsweise ein LTE-Sendemast 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), teilt sich die Geschwindigkeit unter den Nutzern auf. Surfen 10 User über diesen Mast, stehen jedem maximal 30 Mbit/s zur Verfügung. Je mehr Datentarif-Nutzer auf ein- und denselben Mobilfunkmast zugreifen, desto weniger Bandbreite steht jedem einzelnen Nutzer zur Verfügung.

 

Ein Beispiel: In einem Wohnhaus nutzen mehrere Personen das Mobilfunknetz von Vodafone. Während Bewohner A hauptsächlich im Internet surft und ab und zu ein Video anschaut, nutzt Bewohner B das Internet exzessiv zum Online-Gaming. Beide Bewohner nutzen dabei denselben Mobilfunkmast. Dabei beansprucht Bewohner B aber deutlich mehr Bandbreite als Bewohner A. Das kann dazu führen, dass Bewohner A nur noch eine geringe Geschwindigkeit zur Verfügung steht.  Gäbe es kein begrenztes Datenvolumen, würde Bewohner B vielleicht Tag und Nacht den Großteil der Bandbreite nutzen, wodurch Bewohner A nie richtig flüssig surfen könnte.

 

Das ist natürlich ein eher extremes Beispiel. Aber das Problem der Bandbreiten-Teilung besteht auch, wenn viele „normale“ Nutzer auf ein und den denselben Mobilfunkmast zurückgreifen. Damit jeder Nutzer ähnliche Voraussetzungen für das mobile surfen hat und um Missbrauch vorzubeugen, gibt es die Volumengrenzen. 

 

Was passiert nach Erreichen des Volumens?

Hat der Nutzer sein Inklusiv-Volumen vor Ende des Monats aufgebraucht, wird er ausgebremst. Die maximal zu Verfügung stehende Geschwindigkeit wird dann in der Regel auf GPRS-Niveau gedrosselt. Das sind um die 56 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Mobiles Surfen ist damit kaum noch möglich. Es kann aber auch sein, dass die sogenannte Datenautomatik greift, wodurch durch den Mobilfunkanbieter automatisch und kostenpflichtig Datenvolumen nachgebucht wird. In seltenen Fällen kann nach Verbrauch des Volumens auch die Internetverbindung getrennt werden. Das hängt vom Anbieter und Tarif ab. Angaben findet man dazu im Kleingedruckten.

 

Wie kommt man an mehr Datenvolumen?

Bei manchen Anbietern kann man Datenvolumen nachkaufen. Bei anderen ist das nicht möglich. In diesem Fall muss man bis zum neuen Abrechnungsmonat warten, wo sich das Volumen wieder auffüllt. 

 

Tipp: Passiert es einem Nutzer öfters, dass er vorzeitig sein Volumen erschöpft hat, sollte er über einen Tarifwechsel nachdenken. Denn dann passt sein Surf-Verhalten offensichtlich nicht zu seinem zur Verfügung stehenden Inklusiv-Volumen.

 

Wieviel Datenvolumen benötigt welche Anwendung?  

Es gibt Anwendungen, die sehr datensparsam sind wie beispielsweise das Surfen auf einfachen Internetseiten oder das Versenden einer reinen Text-E-Mail. Aber es gibt auch Anwendungen, die sehr viele Daten verbrauchen wie beispielsweise das Streamen von HD-Videos oder das Online-Gaming. Hier eine Übersicht:

 

Internet-Dienst

Verbrauchtes Datenvolumen in Kilobyte (KB), Megabyte (MB), Gigabyte (GB)

 

Instant-Messenger (WhatsApp, Threema, etc.)

10 KB pro Textnachricht, 80 KB mit Bild

E-Mails lesen und schreiben

50 KB

Facebook-Update

200 KB (ohne Bilder)

Google-Suche

200 KB

Fahrplanauskunft der Bahn (mobile Seite)

200 KB

Telefonieren über Skype 

1 MB pro Minute

Telefonieren zu Skype

3 MB pro Minute, mit Videotelefonie mehr

Musik streamen

Bis zu 1 MB pro Minute

Videos streamen (YouTube)

2 bis 8 MB pro Minute (je nach Auflösung)

Streaming von HD-Inhalten

2 GB pro Stunde

 

Umrechnung der Maßeinheiten:    

1000 Kilobyte = 1 Megabyte

1000 Megabyte = 1 Gigabyte

   
   

 

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