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23.01.2018

Tablet und Notebook in einem: das Microsoft Surface Pro im Test

Das neue Surface Pro von Microsoft soll in direkter Konkurrenz zu den High-End-Tablets von Apple und Samsung stehen. Gleichzeitig soll das Convertible als gleichwertiges Notebook genutzt werden können. Ob diese Ansprüche auch der Realität entsprechen, verrät dieser Artikel.
Screenshot microsoft.com/de

Leises Convertible mit guter Akkuleistung

Das neue Surface Pro, das Microsoft als „vielseitigen Laptop“ bewirbt, ist ein sogenanntes Convertible – also ein Tablet, das dank Anstecktastatur inklusive Trackpad oder Maus auch als Notebook fungiert.

 

Das Convertible hat einen 12,3 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 2736 mal 1824 Pixeln. Die günstigeren Modelle mit Intel-Core-m3- und i5-Prozessoren kommen ohne aktive Lüftung aus. Dadurch ist das Gerät quasi lautlos. Beim großen i7-Prozessor sind die Lüfter zwar zu hören, aber in einer angenehmen Lautstärke.

 

Der leistungsstarke Akku kann mit einer sieben- bis achtstündigen Laufzeit punkten – unter normaler Arbeitslast. Laut Microsoft selbst kann der Nutzer mit einer Akkuladung sogar 12,5 Stunden lang Videos abspielen.

 

Sechs Modelle zwischen 850 und 3000 Euro

Daneben hat das neue Surface Pro diverse Anschlüsse verpasst bekommen wie je einmal für USB 3.0, Micro-SD-Karte und Mini-DisplayPort. Hinzu kommt eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse. Für Strom- und Tastaturanschluss nutzt Microsoft eigene Schnittstellen. USB-C gibt es nicht.

 

Das neue Surface Pro wird in sechs verschiedenen Ausführungen angeboten: Der Intel Core m3 mit 128 Gigabyte (GB) SSD-Festplatte und 4 GB RAM kostet 849 Euro. Das teuerste Modell mit i7, 1 Terabyte (TB) Speicher und 16 GB RAM schlägt mit rund 3000 Euro zu Buche.

 

Fest verbaute und nicht austauschbare Bestandteile

Extra-Kosten entstehen für Tastatur und Zeichenstift. Der beim Vorgänger noch enthaltene Surface Pen kostet rund 110 Euro extra, die Tastatur gibt es für rund 180 Euro. Optisch und von der Qualität her kann die Tastatur durchaus überzeugen. Sie hat aber einen großen Nachteil: Die Tastatur lässt sich nicht reparieren.

 

Bastler von ifixit.com haben das Surface Pro ganz genau unter die Lupe genommen und gaben ihm 1 von 10 möglichen Punkten für die Reparierbarkeit. Zudem ist laut ifixit.com der Akku fest verklebt und somit quasi nicht austauschbar. Das Display löst sich nur mit Hitze und die Festplatte lässt sich erst gar nicht ersetzen. Surface-Nutzer sollten das Gerät also am besten mit Samthandschuhen anfassen.

 

Pluspunkte für Mobilität und Stylus

Überzeugen kann das Gerät hingegen im Bereich Mobilität. Das größte Modell wiegt an sich nur 786 Gramm – mit Ladegerät, Tastatur und Stift sind es rund 1350 Gramm. Somit kann das Surface Pro problemlos im Rucksack oder in einer Aktentasche verstaut werden. Praktisch: Die Peripherie haftet über Magnete am Tablet. Stift, Tastatur und Ladekabel schnappen an das Gehäuse und lassen sich leicht wieder entfernen.

 

Das Tablet läuft mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows 10 Pro. Damit können nicht nur mobile Apps installiert werden, sondern auch vollwertige Programme.

 

Die Bedienung mit dem Surface Pen überzeugt ebenso. Selbst eine krakelige Handschrift wird fast immer erkannt. Sollte ein Wort mal nicht passen, streicht man es einfach durch. Zudem kann man mit dem Stylus problemlos zeichnen und skizzieren.

 

Fazit: High-End-Gerät mit leicht verärgerndem Detail

Das Surface Pro überzeugt mit Leistung und Alltagstauglichkeit. Das Gerät ist leicht und leise und punktet mit ordentlicher Akkulaufzeit. Nachteile sind die quasi nicht vorhandene Reparierbarkeit der Einzelteile sowie der hohe Preis von bis zu 3000 Euro.

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